Dorn/Breuss & manuelle Körperarbeit
Berührung, Bewegung und Aufrichtung miteinander verbinden.
Manchmal braucht der Körper nicht nur Bewegung, sondern auch einen gezielten Impuls von aussen. Mit Dorn, Breuss und verschiedenen Formen der manuellen Körperarbeit arbeite ich an Gelenken, Wirbelsäule, Muskulatur und Faszien – immer angepasst an das, was dein Körper gerade braucht.
Dabei geht es mir nicht nur darum, Spannung zu lösen, sondern auch darum, Beweglichkeit, Körperwahrnehmung und eine natürlichere Aufrichtung zu unterstützen.
Manchmal beginnt Veränderung mit einer Berührung – und wird durch Bewegung weitergetragen.
Manchmal braucht Veränderung Bewegung. Und manchmal braucht der Körper zuerst eine Hand, die ihm hilft, Bewegung wiederzufinden.
Manuelle Körperarbeit begleitet mich seit Beginn meiner therapeutischen Arbeit.
Dabei geht es mir nicht darum, deinen Körper von aussen „zurechtzurücken“ oder etwas für dich zu reparieren.
Meine Hände können wahrnehmen, bewegen, entlasten, Impulse setzen und deinem Körper neue Informationen anbieten.
Doch die eigentliche Veränderung geschieht immer in deinem Körper.
Manuelle Behandlung soll deinen Körper nicht abhängig von Behandlung machen – sondern ihm helfen, wieder mehr eigene Beweglichkeit, Aufrichtung und Selbstregulation zu finden.
Behandlung und Bewegung gehören für mich zusammen
Unser Körper ist für Bewegung geschaffen.
Deshalb arbeite ich auch bei manuellen Behandlungen nicht mit der Vorstellung, dass ein Mensch einfach passiv auf der Liege liegt und ich „etwas richte“.
Je nach Methode und Situation bewegst du aktiv mit, ich bewege deinen Körper passiv oder wir verbinden beides miteinander.
Dadurch kann dein Nervensystem nicht nur Druck oder Berührung wahrnehmen, sondern auch Bewegung, Gelenkstellung, Richtung und Veränderung.
Manuelle Körperarbeit ist für mich deshalb nicht das Gegenteil von Bewegung – sie ist eine weitere Möglichkeit, Bewegung anzubahnen.
Die Dorn-Methode – seit 2002 ein wichtiger Teil meiner Arbeit
Mit der Dorn-Methode arbeite ich seit 2002 hauptberuflich. Seit 2008 bin ich von Dieter Dorn als Ausbildnerin anerkannt.
Damit begleitet mich diese Methode seit weit über zwei Jahrzehnten – und sie hat meinen Blick auf Körperstatik, Gelenke, Wirbelsäule und Bewegung wesentlich geprägt.
Was mich an Dorn bis heute überzeugt, ist vor allem die Verbindung von manueller Arbeit und aktiver Bewegung.
Gelenke und Wirbelsäule werden nicht einfach in Ruhe behandelt. Viele Impulse erfolgen während einer natürlichen Pendel- oder Eigenbewegung.
Du bist also nicht nur Empfängerin oder Empfänger einer Behandlung.
Du bist Teil der Bewegung.
Nicht nur dort schauen, wo es weh tut
Auch in der Dorn-Arbeit interessiert mich nicht nur die Stelle, an der du Beschwerden spürst.
Ich schaue auf das Zusammenspiel des gesamten Körpers.
Wie stehen deine Füsse?
Wie organisieren sich Beine und Becken?
Wie beweglich sind Hüften und andere Gelenke?
Wie richtet sich die Wirbelsäule darüber auf?
Wie verteilen sich Spannung und Bewegung?
Und wo kompensiert dein Körper möglicherweise schon seit längerer Zeit?
Ein schmerzender Rücken ist für mich deshalb nicht automatisch nur ein „Rückenproblem“.
Wie bei jeder Haltungsarbeit suche ich nach Zusammenhängen – nicht nur nach dem Ort des Symptoms.
Die Breuss-Massage – Ruhe, Entlastung und Wahrnehmung
Die Breuss-Massage bildet einen ruhigeren Gegenpol zur aktiveren Dorn-Arbeit.
Sie ist eine sanfte Form der Rückenmassage entlang der Wirbelsäule und kann als eigenständige Behandlung oder in Verbindung mit der Dorn-Methode eingesetzt werden.
Dabei geht es für mich nicht einfach um Wellness.
Die ruhige Berührung gibt dem Körper Zeit.
Zeit, Spannung wahrzunehmen.
Zeit, loszulassen.
Zeit, den Rücken und die Wirbelsäule vielleicht wieder anders zu spüren.
Und Zeit, nach einer aktiveren Behandlung nachzuregulieren.
Manchmal braucht Veränderung nicht noch einen stärkeren Impuls – sondern einen Moment, in dem der Körper auf das reagieren darf, was bereits geschehen ist.
Berührung ist Information
Berührung wirkt nicht nur auf Muskeln und Gewebe.
Unsere Haut, Gelenke, Muskeln und Faszien sind voller Rezeptoren, die fortlaufend Informationen an das Nervensystem weitergeben.
Wo werde ich berührt?
Wie stark ist der Druck?
In welche Richtung werde ich bewegt?
Wo endet eine Bewegung?
Wo fühlt sich etwas frei an – und wo nicht?
Durch manuelle Arbeit bekommt das Nervensystem Informationen über den eigenen Körper.
Das kann Wahrnehmung verändern und Bewegung neu erfahrbar machen.
Meine Hände arbeiten deshalb nicht nur mit Gewebe – sie kommunizieren auch mit deinem Nervensystem.
Massage ist für mich mehr als Entspannung
Natürlich darf eine Massage angenehm sein.
Und natürlich darfst du dabei entspannen.
Doch Massage kann für mich deutlich mehr.
Je nachdem, was dein Körper braucht, kann ich mit unterschiedlichen Griffen und Intensitäten an Muskulatur, Faszien und Bindegewebe arbeiten, Triggerpunkte behandeln, Beweglichkeit unterstützen oder Bereiche zunächst passiv bewegen und wahrnehmbarer machen.
Gerade wenn Bewegung schmerzhaft, eingeschränkt oder ungewohnt ist, kann passive Bewegung ein erster Schritt sein.
Der Körper erlebt Bewegung, ohne sie vollständig selbst organisieren zu müssen.
Später kann daraus wieder mehr aktive Bewegung entstehen.
Manchmal muss ein Körper Bewegung zunächst wieder erfahren, bevor er sie selbst leichter ausführen kann.
Nicht jede Massage muss gleich sein
Ich arbeite nicht nach einem starren Massageablauf.
Eine Behandlung kann ruhig und entspannend sein.
Sie kann aber auch gezielt, kräftig und funktionell sein.
Ich nutze je nach Situation Elemente aus klassischer Massage, Triggerpunktarbeit, Faszien- und Bindegewebsarbeit, Akupressur oder Fuss-Zonen-Massage.
Und häufig kombiniere ich verschiedene Ansätze miteinander.
Entscheidend ist für mich nicht, welcher Methodenname auf der Behandlung steht.
Entscheidend ist: Was braucht dein Körper heute?
Manchmal behandeln – manchmal bewegen
Es gibt Situationen, in denen eine manuelle Behandlung genau der richtige Einstieg ist.
Vielleicht ist ein Bereich so verspannt, schmerzhaft oder unbeweglich, dass aktive Übungen zunächst schwerfallen.
Dann kann Behandlung Raum schaffen.
Doch wenn dieser Raum entstanden ist, möchte ich ihn möglichst mit Bewegung verbinden.
Denn langfristig soll dein Körper die neu gewonnene Bewegungsmöglichkeit selbst nutzen können.
Deshalb kann eine Sitzung bei mir durchaus auf der Liege beginnen und mit einer Übung im Stehen enden.
Oder wir überprüfen nach einer Behandlung erneut deine Haltung und Bewegung.
Behandlung und Eigenaktivität sind für mich keine Gegensätze – sie ergänzen sich.
Die Methode muss zum Menschen passen
Dorn, Breuss, Massage, Triggerpunkte, Faszienarbeit, Akupressur oder Fussreflexmassage sind für mich Werkzeuge.
Sie haben unterschiedliche Schwerpunkte und können unterschiedliche Zugänge zum Körper eröffnen.
Aber ich behandle nicht zuerst eine Methode.
Ich behandle einen Menschen.
Deshalb kann eine Sitzung anders aussehen als die nächste.
Und deshalb kombiniere ich meine manuellen Möglichkeiten bei Bedarf auch mit Haltungsarbeit, Bewegung, Reflexintegration oder anderen Bausteinen meiner Arbeit.
Die Methode muss zum Menschen passen – nicht der Mensch zur Methode.
Möglichkeiten der manuellen Körperarbeit
Je nach deinem Anliegen können unterschiedliche Formen der manuellen Arbeit sinnvoll sein.
Dorn-Methode
Behandlung in Bewegung.
Manuelle Impulse an Gelenken und Wirbelsäule in Verbindung mit deiner eigenen Bewegung – mit Blick auf Körperstatik und das Zusammenspiel des gesamten Bewegungsapparates.
Breuss-Massage
Ruhe und Entlastung für den Rücken.
Eine sanfte Rückenmassage entlang der Wirbelsäule – als eigenständige Behandlung oder als Ergänzung zur Dorn-Methode.
Klassische Massage
Berührung, Bewegung und gezielte Muskelarbeit.
Je nach Bedarf entspannend, funktionell oder kräftiger – angepasst an deinen Körper und deine aktuelle Situation.
Fuss-Zonen-Massage
Den ganzen Menschen über die Füsse berühren.
Eine manuelle Behandlung der Füsse, die Entspannung, Wahrnehmung und das Erleben des eigenen Körpers unterstützen kann.
Dein Körper soll wieder selbst übernehmen
Manuelle Körperarbeit kann einen Impuls geben.
Sie kann Bewegung ermöglichen.
Sie kann Spannung verändern.
Sie kann Wahrnehmung verändern.
Und sie kann einen Körper dabei unterstützen, aus einem festgefahrenen Muster herauszufinden.
Aber mein Ziel ist nicht, dass du immer wieder zu mir kommen musst, damit ich dich „richte“ oder „locker mache“.
Mein Ziel ist, dass dein Körper die Veränderung zunehmend selbst übernehmen kann.
Dass du dich wieder freier bewegst.
Dass du deinen Körper besser wahrnimmst.
Dass du verstehst, was ihm guttut.
Und dass Behandlung dort, wo sie sinnvoll ist, zu einem Impuls auf deinem Weg wird – nicht zu einer dauerhaften Abhängigkeit.
Manchmal beginnt Veränderung mit einer Bewegung. Und manchmal mit einer Berührung, die Bewegung wieder möglich macht.
Wir arbeiten überwiegend mit Methoden aus der Volks- und Erfahrungsheilkunde und auf der Basis der modernen Paracelsusmedizin & Heptopathie. Termine ersetzen weder eine ärztliche Behandlung noch eine Psychotherapie.
Alle in der Gsundheitspraxis Kriech & dem Zentrum für Gesundheit & Hilfe zur Selbsthilfe arbeitenden Therapeuten/Berater/Trainer sind selbständig tätig und arbeiten auf eigene Rechnung.
